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Mein Fazit: BlackBerry Curve 8520

BlackBerry Curve 8520So da ich mein Blackberry morgen wieder abgeben muss werde ich nun meinen letzten Artikel zu meinem kleinen Testausflug in die Blackberry-Welt abgeben.

Ich bin ja bereits auf den Tarif und die groben Daten eingegangen.

Bedienung

Zuerst möchte ich auf die Bedienung der Tasten eingehen. Das BlackBerry Curve 8520 sieht aus wie jedes andere Blackberry auch und besitzt eine Volltastatur mit einem guten Druckpunkt. Für meine Finger waren die Tasten zu Beginn etwas klein, aber ich gewöhnte mich da recht schnell dran und traf irgendwann die Tasten recht schnell und zuverlässig. Der Bildschirm ist nicht berührungsempfindlich, was für mich sehr befremdlich war (nutze seit einigen Jahren nur noch Voll-Touch-Displays). Zur Navigation gibt es einen zentralen Button, welcher eine Sensorfläche besitzt und auch gut reagiert. Das Ganze funktioniert ähnlich wie die Touch-Fläche für die Maus bei einem Laptop.

Medienfunktionen

Das Blackberry ist ja berühmt für die Einfachheit beim Organisieren von Terminen und Emails. Nun gut den Kalender habe ich nun nicht weiter genutzt, dafür aber die Emails mit der Integration von Facebook. Negativ fiel mir auf, dass es wohl keine Unterscheidung gibt beim Anzeigen von neuen Nachrichten, also man sieht nicht auf einen Blick ob nun eine neue Mail oder etwas auf Facebook passiert ist. Ebenfalls negativ finde ich, dass schon im Internet gelesene Mails noch immer als ungelesen am Blackberry angezeigt werden. Ansonsten war aber alles zufriedenstellend. Die Mails kamen im

mer zügig am Handy an und ich konnte auch immer recht schnell und gut antworten. Einzig der Schluckauf hatte auch mich für ein paar Tage aus der Bahn geworfen.

Nun zum Internet: Es ist das große Thema am mobilen Markt, seit es das iPhone gibt ist es normal geworden unterwegs auch mal zu surfen. Die Smartphones von RIM läuft der Internetverkehr immer über einen Server, welcher die Datenmengen verkleinert bzw. komprimiert. Dies hat man auch beim Testgerät gemerkt. Die Verbindung war zwar (obwohl es nur EDGE kann) immer recht schnell, aber eben nicht so schnell wie mit meinem normalen 3G (UMTS). Auch habe ich den Bildschirm als zu klein empfunden, also das Surfen mit dem Blackberry macht wirklich keinen Spaß und ist nur für einige kleine Recherchen geeignet.

Zu der Akkulaufzeit kann ich eigentlich kaum eine Angabe machen, da bei mir solche Geräte eigentlich immer über Nacht geladen werden. Der Energiehunger erschien mir aber im normalen bis guten Bereich, so hatte ich nach längerem Gebrauch tagsüber nie das Bedürfnis eine Steckdose zu suchen, da der Akku meist noch gut gefüllt war.

Nun aber zu den Multimedia-Funktionen, so denn man sie so nennen kann.  Die Highlights sind mit dem Musikplayer und dem UKW-Radio auch fast schon komplett benannt. Der Player einige Musikformate ab und mit dem Radioempfang klappte es bei mir in der Gegend immer recht gut. Nun zum enttäuschenden Punkt: Die Kamera ist eigentlich kaum bis gar nicht zu gebrauchen. Die Bilder wirken allesamt schlecht und Details kann man auf den Bildern nun wirklich nicht erwarten. Dies mag aber wohl auch daran liegen, dass diese nur mit 1,6 Megapixel auflöst und somit höchstens für Schnappschüsse geeignet ist. Am Ende des Artikels habe ich mal zwei Testfotos in Originalgröße hochgeladen.

Fazit

Für etwas über 100€ kann ich das BlackBerry Curve 8520 aber an Anfänger empfehlen, welche erst einmal auf Tuchfühlung mit dem Mailing und Internet von unterwegs gehen wollen. Wer aber mehr erwartet und keine Volltastatur braucht ist sicherlich mit einem Android-Smartphone besser beraten.


 

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One Response to Mein Fazit: BlackBerry Curve 8520

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